
Kirchgemeindeversammlung vom
14. Juni

Die Kirchgemeindepräsidentin Ursula Mohler konnte am Montag,
14. Juni, 62 Personen zur ordentlichen Kirchgemeindeversammlung begrüssen.
Jürg Dieterle, Vizepräsident, und Marcel Thommen, Kassier,
erläuterten die finanziellen Geschäfte. Flavio Chiaverio,
Präsident der Gebäudekommission, referierte zu den Gebäudegeschäften.
Rechnung 2009

Mit einem Mehraufwand von Fr. 55'257.68 schliesst die einstimmig genehmigte
Rechnung 2009 beinahe wie budgetiert ab. Die Steuereinnahmen wurden
gegenüber dem Budget um Fr. 110'000 verfehlt, im Vergleich zur
Rechnung 2008 gingen sogar Fr. 180'000 weniger ein. Da die Steuereinnahmen
immer nur den durch die Steuerpflichtigen im Rechnungsjahr geleisteten
Akontozahlungen entsprechen (die definitiven Veranlagungen können
ja erst im Jahr darauf erfolgen), sind die Steuererträge oftmals
grösseren Schwankungen unterworfen, die nicht klar zugewiesen
werden können. Dass die Rechnung dennoch wie budgetiert abschliesst,
ist dem Umstand zu verdanken, dass viele Budgetpositionen nicht in
vollem Umfang ausgeschöpft wurden. Insbesondere beim normalen
Gebäudeunterhalt fielen massiv geringere Kosten an. So konnten
für den Gebäudeunterhalt Fr. 40'000 weniger als vorgesehen
zurückgestellt werden.
Die Kirchenpflege wird die Entwicklung der Steuererträge aufmerksam
weiterverfolgen. Zudem beschäftigt sie sich mit der Ausarbeitung
einer Strategie für den Fall, dass sich eine negative Entwicklung
der Steuererträge bestätigen wird.
Schlussabrechnung Sanierung Flachdächer
und Fenster des Calvinhauses

In der Vergangenheit traten immer wieder Wasserschäden im Calvinhaus
auf. Bauphysikalische Untersuchungen von Dach und Fassaden des Calvinhauses
im Jahr 2008 belegten den schlechten Zustand bezüglich Dichtheit
und Wärmedämmung.
Eine sorgfältige und detaillierte Planung in der Vorbereitungsphase
ermöglichte eine umfassende Ausschreibung und Offertstellung von
jeweils mehreren qualifizierten Firmen. Diese Konkurrenzsituation und
die unsicheren wirtschaftlichen Aussichten anfangs 2009 ergaben für
die Kirchgemeinde sehr vorteilhafte Bedingungen für die Auftragsvergabe!
Erfreulicherweise konnten alle Arbeiten an Allschwiler Unternehmen
vergeben werden.
Weil die getroffenen Massnahmen an Dach und Fenstern zu einem signifikanten
Minderverbrauch von Heizöl führen, konnten finanzielle Beiträge
durch die Stiftung Klimarappen von rund 10% der Projektsumme entgegen
genommen werden.
Die Kirchgemeinde trägt zum Schluss Kosten in der Höhe von
Fr. 301'685.-, was deutlich unter dem ursprünglich bewilligten
Kredit von Fr. 545'000 liegt.
Dämpfung des nächtlichen Glockenschlags
der Christuskirche

Die Gebäudekommission der Kirchgemeinde hat unter Beizug der Firma
Rüetschi Glocken+Kunstgiesserei Aarau die Möglichkeiten geprüft.
Rüetschi gehört zu den drei renommiertesten Firmen in diesem
Bereich.
Das Geläut (Glocken, Schlaghämmer) eines Kirchturms ist immer
als Gesamtwerk auf den bestehenden Klang konzipiert. Einzelne Teile
können daher nicht beliebig verändert werden. Änderungen
am Geläut verändern bzw. verschlechtern massgeblich die Klangfarbe
des Glockengeläuts und sind nicht nur für die Nacht einstellbar.
Bauliche Anpassungen sind wohl machbar; bei einer Storenlösung
mit nur bedingtem Erfolg, aber insgesamt sehr teuer. Zudem ist die
Akzeptanz der Denkmalpflege fraglich.
Die Kirchenpflege folgt daher dem Antrag der Gebäudekommission
und wird keine der geprüften Massnahmen weiterverfolgen.
Für die Kirchenpflege: Markus Jäggi,
Aktuar
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Juni 2004
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Rechnungen und aktueller Voranschlag
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